Ich bin leider mit meinem Latein am Ende und deshalb hier mal eine Frage an die Kenner.
Ich habe ein Ersatzteil konstruiert, das einige “Sicken” hat. Diese Sicken sind das Problem beim Drucken. Das ET drucke ich auf einem X1C und verwende Bambu ASA. Da es sich um ein relativ dünnes ET handelt und an einem Kfz außen befestigt wird, drucke ich es mit 100%iger Füllung auf der Texturplate.
Der Druck des ET ist super, nur die Sicken bekomme ich nicht hin. Inzwischen habe ich mir das Support Material für ABS geholt und verwende es für die Sicken. Aber auch damit lassen sich die Teile kaum vom ET trennen.
Hat jemand einen Tipp, was ich im Slicer (Bambu Studio) einstellen muss, damit es klappt?
ASA klebt auf der Textured PEI bombenfest!
Daher meine Empfehlung: GlueStick für ASA ideal als Trennmittel bei der Abkühlung. Es ist zwar eine Sauerei, aber mit Bunsenbrenner kurz auf Flecken effektiv saubermachen. Die Platte saubermachen mit heissem Wasser/Spüli kein Problem.
Problem mit Supportmaterial:
Hier würde ich an Temperatur etwas drehen.
Wenn es zu heiss ist klebt beide einander fest.
Mal 10 Grad reduzieren bei ASA und Support so belassen.
Vielleicht klappt es.
Mit ASA und der Textured PEI Platte habe ich absolut keine Probleme. Die Betttemperatur habe ich auf 110 Grad eingestellt. Bei 100 Grad habe ich ein wenig Warping an den Ecken. Wenn der Druck fertig ist und die Platte sich abkühlt (kann auch rausgenommen werden), hört man schon ein Knistern und die Bauteile lösen sich von selbst. Also hier absolut kein Problem.
Inzwischen habe ich einen weiteren Test gemacht. Ohne Support-Material und einem Z-Abstand von 0,24 mm (ist bei mir das 2-fache der Schichtdicke) scheint es zu klappen. Die Oberfläche der Sicke ist zwar nicht ganz optimal aber das Ablösen vom Bauteil selbst ging leicht.
Gut. Postest du deine Druckeinstellung hier? Besonders, wo man die Abstände xy für Support einstellen kann.
Quote:
“Inzwischen habe ich einen weiteren Test gemacht. Ohne Support-Material und einem Z-Abstand von 0,24 mm (ist bei mir das 2-fache der Schichtdicke) scheint es zu klappen. Die Oberfläche der Sicke ist zwar nicht ganz optimal aber das Ablösen vom Bauteil selbst ging leicht.”
So richtig gefällt mir das auch nicht. Ein Großteil des Supports lässt sich wirklich leicht entfernen (fällt fast selbst raus) aber das, was noch am Bauteil dran bleibt, da ist das Entfernen noch eine Menge Arbeit bzw. eine Qual.
Übrigens habe ich es auch schon mit dem Tipp versucht, als Supportmaterial PETG zu verwenden. Kann ich auf jeden Fall nicht empfehlen, da es wirklich die Düse verstopfen kann (bei 270 Grad Düsentemperatur). Wenn ich ASA mit 255 Grad drucke, geht es einigermaßen.
ASA mit PETG als Support klappt bei mir gut.
Ja, du hast richtig erkannt. ASA mit niedriger Temperatur einstellen und mein PETG von Material4Print erlaubt bis 260 Grad zu drucken.
So komme ich auf 257 Grad für beiden.
Abstand Z zu Support habe ich auf 0 eingestellt, also nahtlos.