Erfahrungsaustausch zur Nutzung des H2D Lasermoduls

Ich habe Interesse daran zu erfahren, welche Erfahrung ihr mit dem H2D Lasermodul (bei mir 10 W) bis jetzt gesammelt habt. Ich selbst bin Neuling beim Thema Laser habe aber schon einiges mit dem Laser gemacht und berichte euch hier von meinen Erfahrungen. Ich habe vor, den Eintrag von Zeit zur Zeit zu aktualisieren und freue mich auf Kommentare mit euren Erfahrungen.

Allgemein
Batch Verarbeitung / Automatische Platzierung
Bis jetzt habe ich mit der automatischen Platzierung noch nicht so gute Erfahrung gemacht. Mit der Batch Verarbeitung bin ich aber sehr zufrieden wenn man die Objekte in einem festen Raster anordnet (ich nutze dafür 3-D, gedruckte Formen zur Platzierung der Objekte) und die Parameter richtig einstellt und zusätzlich noch etwas manuelle bei der Platzierung nachjustiert sind die Ergebnisse sehr gut.

Kurvenförmige Objekte bearbeiten
Das verarbeiten von kugelförmigen Objekten funktioniert sehr gut, wenn man ein paar Dinge beachtet. Zum Beispiel sollte der Untergrund für das Scannen nicht zu unruhig sein. Daher habe ich mir kleine Holzplatten erstellt, die ich unterlegen kann.

Feuerlöscher
(Wird noch ergänzt )

Rotary Attachment
Ich bin ziemlich enttäuscht, dass das seit langem angekündigte Rotary Attachment immer noch nicht verfügbar ist.

Holz
Lindenholzplatten (Boxwood) 3mm
Mit Linden Holzplatten habe ich bis jetzt gute Erfahrungen gemacht. Sowohl die Gravur wie auch das schneiden funktionieren meist einwandfrei. Ab und an muss man zwar eine zweite Runde fĂĽr den Schnitt einbauen. Im GroĂźen und Ganzen funktioniert es aber gut.

Bambusplatte 3mm
Mit der Verarbeitung von Bambusplatten hab ich noch Probleme. Vor allen Dingen der Schnitt klappt meist nicht und ich muss mehrfach nachschneiden lassen und dadurch entstehen hässliche, verbrannte Ränder die ungleichmäßig verlaufen.

Holzkugeln
Meine Versuche HolzKugeln zu gravieren funktionieren gut, sowohl Text wie auch einfache Motive lassen sich gut gravieren.

Flaschenöffner
(Wird noch ergänzt )

Acryl
Mit der Bearbeitung von Acrylplatten hab ich bis jetzt gemischte Erfahrung gemacht das schneiden funktioniert sehr gut. Beim gravieren habe ich aber meistens nur sehr schwache Ergebnisse. Bis jetzt habe ich nur schwarzer Platten verarbeitet. Am besten gefallen mir die auf dem Maker World verstellbaren Boxen aus Acryl.

Edelstahl
(Wird noch ergänzt )

Beschichtetes Aluminium
Checkkarten
(Wird noch ergänzt )

Flaschenöffner
(Wird noch ergänzt )

Karton
(Wird noch ergänzt )

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Hallo,

ich hab beide Laserköpfe für den H2D. Bisher habe ich fast nur Holz bearbeitet ( diverse Sorten die Bambu im Programm hat )
Das funktioniert eigentlich ganz gut, aber gerade beim Schneiden produziert das eben viel Rauch und Gestank, der in von der Letzten Aktionen noch immer im Drucker richte.

Dann hab ich mal Schaumstoff bearbeitet, das ging bis 10mm Dicke recht gut, dafür reichte der 10W Laser, 15mm Schaumstoff schaffte der nicht mehr sauber zu schneiden ( hab zig Löcher als 10mm da reingeschnitten )
Der Schaumstofflieferant schreibt auf seine Webseite auch klar 1W Leistung pro mm Dicke aber selbst mit dem 40W Kopf war das mehr verbrennen als sauber schneiden. Bin dann fĂĽr meinen Zwecke bei 10mm gebleiben.

Metall hab ich bisher noch nicht bearbeite, Glas auch nicht.

Und ich warte auch auf den Rotary umd Gläser usw. mal zu bearbeiten.

Was ĂĽberhaupt nicht funktioniert hat waren 3D-Drucke mit den Farben und Material was Bambu in der BambuSuite als Material in der Auswahl hat. Von den Testgravueren war am Ende nichts zu sehen und mit mehr Leistung ist das zeug geschmolzen.
Damit muss ich mich nochmal in Ruhe beschäftigen.

Fazit: im groen und ganzen funktioniert der Lasern, aber im Nachhinein würde ich den nicht nochmal kaufen sondern direkt auf einen Standalone-Laser zurückgreifen, damit ist man deutlich flexibler ( größeres Arbeitsfeld, IR oder UV-Laser, vorhandenes Zubehör wie Rotary )

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Weil das halt mit einem blauen Laser nicht wirklich funktioniert. Man wird die ein oder andere Farbe finden, wo man “irgendwas” drauf erkennen wird. Aber wie du schon schreibst, entweder sieht man garnix - oder man schmilzt vorher das Plastik.

Wer viel Plastik markieren will, greift daher besser zu einem UV-Laser. Die sind dafuer ausgelegt.

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Hi Thomas,
nutzt Du einen Luftfilter? Ich habe mir den BL Luftfilter dazu bestellt damit der Innenraum des Druckers so wenig wie möglich verschmutzt.

LG Nikolay

Für uns Neulinge beim Thema Laser ist das halt nicht alles so klar und es gibt viel zu lernen. Außerdem ist es ärgerlich wenn Materialien in Bambu Suite aufgeführt werden die nicht richtig funktionieren. Da wurden wohl leider falsche Erwartungen geweckt (wie zb auch bei Thema Rotary Attachment).

Das gibt es immer :slight_smile:

Manches mal wildert ein Laser in ein anderes Territorium rein, aber im Grunde lassen sich alle Laser irgendwo zu Materialien zuordnen.

So kann man mit einem blauen Laser (465nm) neben dem typischen Holz auch 1-2 Plastikfarben - oder auch Edelstahl markieren (nicht gravieren!). Aber so hat jede Lichtwelle eben ihre Besonderheiten. Metalle graviert (!) man bspw. am besten mit rotem Fiber-Laser bzw. CO2 Laser oder auch Infrarot-Diode (1063nm und aufwaerts). CO2 ist auch gut fuer transparentes Plexi. Glas hingegen macht der UV-Laser wieder besser, der kann auch Innen in Kristallen gravieren (Holo).

Das Schweizer-Messer unter den Lasern ist definitiv der UV-Laser (355nm). Durch die hohe Energiedichte im Lichtstrahl bricht der dir vorher die Molekuelbindungen auf, bevor eben alles verbrennt (“Kalt-Lasern”). So kann man bspw. auch Stoffe markieren - oder die beruehmte Vogelfeder, ohne dass sie in Flammen aufgeht.

Ich hatte nun jahrelang 10W + 20W Blau und 2W Rot. Seit 2 Wochen hab ich nun auch 5W UV-Laser, eben genau wegen Plastik. Auf das wart ich nun seit Jahren :slight_smile:

Wenn dazu jemand mehr Infos sehen will, hat hier ein Youtuber mal etwas auf 3D Drucken rumgespielt mit UV-Laser …

UV-Laser sind halt gross und teuer (weil eigentlich ein roter Fiber-Laser durch zwei Kristalle durchgeschossen wird, damit man am Ende auf die 355nm kommt) - aber als 3D Drucker-Hersteller haett ich eher auf SOWAS gesetzt als auf ne blaue Diode. ^^ Damit man seine Druckerzeugnisse auch direkt veredeln kann.

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Deswegen wĂĽrde ich den H2D auch nicht mehr mit Laser kaufen, weil kein UV-Laser verfĂĽgbar und sicherlich auch nicht nachrĂĽstbar ( wegen der Schutzscheiben )

Bekannter von mir hat einen xTool mit unterschiedlichen Köpfen, das ist ne ganz andere Liga. Seine Frau hat damit Gläser graviert ( über den Rotary ), das sah schon richtig gut aus.

Abluftschlauch des Drucker mit einem zusätzlichen Rohrlüfter und das zum Fenster raus - der saugt schon gewaltig.

Der Dreck entsteht ja trotzdem und setzt sich ab. Ich hab die Laserplatte trotz 1/3h mit BĂĽrste, heissem Wasser und SpĂĽli nach der letzten Laseraktion nicht sauber bekommen, da klebt immer noch Harz drauf.

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Ich bin sehr froh, dass ich mir den H2D als Lasercombo gekauft habe.

Ich Laser gelegentlich mal hier und da etwas. Das macht mir sehr viel SpaĂź.
Ich bin aber erstaunt, dass mir das Cutten noch mehr SpaĂź macht.
Ohne die Combo hätte ich beides sicher nie ausprobiert und den Platz für weitere Geräte hätte ich sowieso nicht.

Durch die gelegentliche Nutzung hält sich Geruch und Dreck auch in grenzen.

Nur mit Bambu Suite bin nicht glĂĽcklich. Da klemmt es schon an einigen Ecken.
Sehr schade, dass man nicht LightBurn mit dem H2D benutzen kann.

Viele GrĂĽĂźe
Andreas

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Vor allem wegen der Größe :wink:

Das war fĂĽr mich auch der Grund, den zu kaufen, weil mich das Laser-Thema eben interessiert hat.

UV-Laser weiss ich nicht, aber der IR-Laser beim Bekannten ist kleiner als der 40W Kopf von meinem H2D ( vom Volumen her )

Jau, Bambu-Ă–kosystem eben

Genau um den gings halt :wink:
IR-Laser ist ja auch nur Diode wie der Blaue, und die sind in der Regel in 2-5W … das braucht natuerlich weniger Platz und Kuehlung als die 40W.

Klar, aber UV-Laser können u.a. auch mit Laser-Dioden gebaut werden und deren Leistung leigt bei rund 5W bei Stand-Alone Geräte, es währe kein Problem die in so einen Wechselkopf zu bauen.

DĂĽrfte aber teuer werden

Das ist durchaus korrekt - aber durch die Phasenverdopplung muessen sie eben durch Resonatoren und die Frequenzkonversionskristalle geschossen werden, und das erfordert eine ausgefeilte Steuerelektronik und benötigt Kuehlung - das alles fordert Bauraum. Also Nein, ich bezweifle, dass sich das in so einen kleinen Wechselkopf bewerkstelligen laesst.

Ein UV Laser ist leider weitaus ausgefeilter als der blaue Diodenlaser. Es hat seinen Grund, warum die so gern fuer sowas verwendet werden (auch weil sie sehr viele Materialien bearbeiten koennen).

Von dem massiven Preis mal abgesehen, was die ganzen Optiken & Co so kosten …

Moin, bei mir in der Firma steht gerade der Neukauf eines H2D Pro an und da kam die Frage auf ob wir auch das Lasermodul dazu nehmen.

Jetzt stellt sich mir nur die Frage ob 10W oder gleich 40W. Was geht mit dem 40W was mit dem 10W nicht geht? Was sind da die Vor und Nachteile? Hat der 40 W überhaupt Nachteile? Ich denke der Preisliche Unterschied dürfte für meine Firma eher nebensächlich sein.

Wozu er am Ende gebraucht wird wird sich sicherlich erst bei der Nutzung zeigen. Aber ich denke es dürfte Größtenteils dazu benutzt werden mal Plexiglas zu schneiden oder auch mal etwas zu gravieren. Hauptsächlich aber erst mal um Erfahrung zu sammeln wozu das genutzt werden kann.

Vielleicht hab ich mir die Frage schon selber beantwortet und ich sammle mit den 10 W erst einmal Erfahrungen und wechsel dann bei Bedarf zum 40W Modul oder was meint ihr dazu?

Gude,

ich bin zwar kein Experte aber denke Plexiglas ist fĂĽr diese Art von Laser nicht geeignet. Auch transparentes Acryl ist nicht geeignet. Schau am besten mal in der offiziellen Wiki nach.

LG

Mit blauer Diode geht nur bestimmtes - du findest die gaengigen Farben/Staerken dazu im Bambustore. Transparentes geht bspw. schonmal nicht :wink:

Unterschied 10W zu 40W ist hauptsaechlich, welche Materialstaerke man in einem Durchgang schafft bzw. mit welcher Geschwindigkeit. Nur ein Beispiel: Wenn man mit 10W Laser 6mm Holz in einem Durchgang mit 3mm/s schafft, dann sinds beim 40W vielleicht 10mm in 5mm/s… Verbrennt dabei aber halt auch staerker.

Vorteil von weniger Leistung: Der Brennpunkt ist kleiner und damit feiner - was sich bemerkbar macht, wenn man feine Details graviert.

Persoenlich wuerd ich in dem Fall lieber das guenstigere Modell nehmen zum lernen - und wenn man echt mal dicker schneiden muss, dann eben mehr Durchgaenge.

Danke, ich denke mehr Durchgänge sind kein Problem. Der Gedanke war auch nur wenn es da als Zubehör gibt bestellen wir das mit und schauen mal wie wir das einsetzen und was wir damit machen können

Vergiss es, das funktioniert mit dem H2x-Laser nicht.

Dazu brauchst du nen Co2-Laser, Diodenlaser sind nicht geeignet wegen der Wellenlänge des Laser.

Bei Acryl kannst du gerade mal paar dunkel Farben bearbeiten, klares Acryl funktioniert auch nicht und wenn verbrennt dir das mehr als es schneidet.

Sorry. Aber das ist blanker Unsinn.