Woher willst du wissen das keine Leidenschaft dabei ist. Und was ist falsch daran sein unternehmrisches Risiko so gering wie möglich halten zu wollen. Was durch 3d-druck ja sehr gut machbar ist, weil man dann druckt wenn jemand kauft. Du bist kein Kaufmann daher fällt es dir Schwer mein Sichtweise zu verstehen.
Weil mir dieser Satz sagt, dass du nicht verstehst, was ein Kleingewerbe ist.
Das klingt, als hättest du einen YouTube Short gesehen, von jemandem, der dir was von finanzieller Unabhängigkeit erklärt.
Leidenschaft kommt daher, wenn man sich tief in die Materie einarbeitet. Wissen aneignet. Bereit ist, auch den Schmerz von finanziellen Verlust über die ersten Jahre zu tragen.
Du willst ja nicht das Risiko gering halten, sondern gar kein Risiko haben. Das ist der essentielle Unterschied. Wenn man darauf hinweist, wie man das Risiko durch Querfinanzierung gering hält, ignorierst du das, anstatt wenigstens zu sagen: Darüber könnte man zumindest nachdenken.
Deine Aussage, ohne das persönlich zu meinen, klingt wie die Sprüche von Influencern, die dir sagen, dass man ohne Risiko finanzielle Unabhängigkeit erlangt. Das ist einfach so weit weg von der Realität.
Und wie gesagt: Jeder, der Leidenschaft hat, der sagt dir sofort, was das eigene Unternehmen, oder Idee, besser macht als die Konkurrenz. Da brennt man für das Thema. Ich an deiner Stelle hätte zumindest mal einen Flyer gemacht oder ein Video, irgendwas, um die Idee zu zeigen.
Aber Gewinnbeteiligungen sind nicht fernab der Realität sondern sogar sehr häufig anzutreffen. Nur scheinbar hier will sie keiner haben. Was ich extrem schade finde.
Mal angenommen ich finde ein Modell und schliesse ein Abo ab für 10€ jemonat ab und ver verkaufe das ganze so das ich mit 10€ gewinn berechne. Es werden dann zwischen 10 und 20 stk pro Monat verkauft weil es ein richtig gutes Modell ist dann würde der creator 50 bis 100€ im Monat, statt nur 10€ für das Abo bekommen. Von daher kann es sich mit einer solchen Beteiligung für den Creator schon sehr viel rentabler sein. Weil er ja an jeden verkauf mitververdient. Wenn es schlecht läuft bekommt er nichts das wäre dann das Risiko das er trägt und ich habe nur das Risiko das ich ein Stück drucken muss für Bilder und meine Angebotsgebühr bei ebay. Was zum teufel ist an der Denkweise falsch. Na mal schauen was die Umfrage so ergibt. Ich habe ja auch immernoch meine eigenen Sachen die ich verkaufe.
Stelle die Frage doch umgekehrt: Warum sollte ein Kunde das für 10 € kaufen?
- Zunächst kann er sich das Modell kostenlos herunterladen und selbst ausdrucken.
- Er kann auch eine Schule, Universität oder Lehrwerkstatt besuchen, die 3D-Drucker kostenlos zur Verfügung stellen.
- In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile einen MakerSpace, bei dem man die Drucker kostenlos nutzen darf, nur das Material kostet extra.
- Er kann einen bereits vorhandenen Online-Service günstig nutzen.
- Das Produkt gibt es in ähnlicher oder besserer Ausführung eventuell zu einem geringeren Preis zu kaufen.
Diese Kunden fallen aus deiner Liste potenzieller Kunden heraus.
Dann rechnen wir die 10 € einmal aus:
- Minus 19% Mehrersteuer
- Minus 0,35 € ebay (oder ähnliche Platfromen)
- Minus 100g Filament entspricht ungefähr 1 bs 2€ (abhängig vom Modell)
- Minus 0,50€ Stromkosten, Verschleiß des 3D-Druckers, Ersatzteile, Reingung.
- Minus 0,50€ kleiner Versandkarton + Füllmaterial
- Minus 4,19€ Versand, kleinstes Paket ohne Tracking
Bestimmt hab ich noch einiges vergessen, aber was bleibt dann übrig?
10 € – 19 % = 8,10 €; davon ziehen wir noch den Rest ab. Der Nettogewinn beträgt gerundet 2 €. Den teilst du noch durch deinen 50/50-Split und du bist bei einem Euro. Herzlichen Glückwunsch: Du arbeitest dich kaputt für 1€.
Aber Vorsicht: Auf diesen Gewinn kommt dann noch die Steuererklärung. Sollte der Gewinn den Freibetrag übersteigen im gesamten Jahr, musst du Steuern zahlen.
Das bringt uns zu dem Schluss, dass diese Rechnung komplett falsch ist, siehe oben. Das ist einer der typischen Anfängerfehler. Wenn du nur ein Ersatzteil für den Drucker oder ein paar Retouren sich ergeben, fressen die Kosten den ohnehin geringen Gewinn auf. Überleg mal, wie viele du verkaufen musst, um beispielsweise eine defekte Druckerplatte zu ersetzen.
Bei deiner Rechnung von 20 Stück würden die Ersteller ungefähr 20 € im Monat in wirklichkeit netto bekommen, eigentlich eher weniger, realistisch 10€. Du verwechselst Brutto, Umsatz, Gewinn und Netto. Abgerechnet wird am Schluss.
liest du auch ich hatte von 10€ gewinn geschrieben nicht von 10€ vk, Ich habe ein Artikel den ich für 14,99 inklusive Versand verkaufe wenn ich alles rausrechne (auch die einkommensteuer) bleiben bei mir 5€ hängen. Umsatz-/mehrwertsteuer muss ich nicht berechnen wegen kleinunternehmerregelung. Und selbst wenn spielt nur für die kalkulation des VK eine Rolle weil man die Umsatzsteuer die man bezahlt beim Filament und strom und sontiges sich als vorsteuer wiederholen kann.
liest du auch ich hatte von 10€ gewinn geschrieben nicht von 10€ vk, Ich habe ein Artikel den ich für 14,99 inklusive Versand verkaufe wenn ich alles rausrechne (auch die einkommensteuer) bleiben bei mir 5€ hängen. Umsatz-/mehrwertsteuer muss ich nicht berechnen wegen kleinunternehmerregelung. Und selbst wenn spielt nur für die kalkulation des VK eine Rolle weil man die Umsatzsteuer die man bezahlt beim Filament und strom und sontiges sich als vorsteuer wiederholen kann. Ich kalkuliere halt immer so das ich mir erstmal klarmache was sol bei mir hängen bleiben und da rechne ich dann alles oben dauf das ergibt dann den VK.
Okay, wenn du unter dem Freibetrag bleibst, fällt die Mehrwertsteuer weg, da hast du recht. Was ich noch nicht erwähnt habe: Du willst sicher einen Zahlungsdienstleister wie PayPal nutzen, der auch Gebühren erhebt.
Aber ganz ehrlich, lassen wir es gut sein.
Bedenke: Ich will dir nur meine Erfahrung zur Verfügung stellen. Die musst du natürlich nicht annehmen. Mach dein Ding. Wie schon gesagt, finde ich es super, dass du das machst. Aber du hast so viele Warnsignale, ohne es zu merken. Du musst dich attraktiv machen.
Dazu beschränkst du dich noch auf Deutsch, was das ganze Unterfangen zusätzlich einschränkt - zumindest hier im Forum.
Solche Projekte wie deins gab es schon hundertfach, viele gaben auf, und am Ende kommt es meist auf die Leidenschaft und Risikobereitschaft an, wer sich im Haifischbecken durchsetzt. Und ein bisschen Glück gehört auch dazu.
Zieh dein Ding durch, ich drücke dir beide Daumen! ![]()
So und wie ich das schon erwähnt habe dient dieser Thread erstmal das allgemeine Interesse an ein solchen Modell in Erfahrung zu bringen. Es soll ja nicht mein einziges Standbein werden ich habe schon fertige Produkte weitere sind in Planung. Vorrangig verkaufe ich über ebay und ob ich später darüber verkaufe und die transaktionsgebühr habe oder die Gebühr des Finanzdienstleisters das sollte soviel unterschied nicht sein. ich werde solche Sachen natürlich alles in meine Kalkulationen mit einfliessen lassen. Ich gehe da nicht blauäugig ans Werk. Wenn ich das tun würde wäre meine Ausbildung für die Katz gewesen.
Gruss