Fehler beim Führen des Filament in den Werkzeugkopf

Ich tippe auf Filament-Sensor. Evtl. ist der Hebel mit Magnet im Sensor verkeilt. Schön vorsichtig mit Nadel in korrekter Lage zurückbringen und auf Hebelfunktion prüfen.
Dabei bitte vorsichtig mit dem Ausbau, weil das Kabel des Sensors sehr dünn ist.

Hallo zusammen,

ich bin erst seit ca. 3 Monaten beim 3D Druck dabei und hatte das gleiche Problem mit dem A1 und der Fehlermeldung “Filamentposition im Werkzeugkopf wurde nicht gefunden”.
Das Filament ging bis in den AMS Hub und dann ging es nicht mehr weiter. Ich habe dann den Bambu Wiki Eintrag dazu befolgt und diesen 2x durchgespielt, allerdings ohne Erfolg. Auch ein Ersetzen der Düse half nicht.

Dann ein Ticket erstellt und während des Wartens über diesen Post gestolpert. Lange Rede kurzer Sinn…
Der Hinweis von Timo vom Sep. 2023 war meine Lösung!

Ich habe mich erinnert, dass ich ein Filament-Rest vom AMS Hub entfernen musste und dabei die PTFE Schläuche entfernt habe. Also habe ich deren Anfang, welche in den AMS Hub gingen, alle um ca. 5mm gekürzt und wieder eingesteckt. Es war minimal ausgefranst, aber das war die Lösung!

Zusätzlich habe ich die Kabelführung näher an den AMS Hub gezogen, damit die Filamente nicht so geneigt in den AMS Hub gehen und seit dem geht alles wieder.

Ich habe jetzt 4 Tage mit dem Problem verbracht und hoffe mit dem Eintrag dem ein oder anderen diese Tage zu ersparen.

Grüße

Hallo zusammen,
ich habe einen P1S und seit 2 Tagen genau das gleiche Problem:

AMS lädt Filament, schiebt es mehrere Male hin und her und Drucker meldet dann Stau, obwohl alles clean ist. Wenn ich das Filament etwas per Hand “nach drücke”, wenn es im Kopf ist, dann geht es. Das war vorher aber nicht nötig.

Wie habt ihr bei euch dieses Problem lösen können?

Tschoe, Guido

Um Fehler auszuschließen, alle PTFE-Schlauch auswechseln.
Verdacht auf Verschleiss.
Wieviel Stunden hat deinen P1S hinter sich?

Ich habe den Drucker Ende April gekauft. Sind schon ein paar kg Filament durchgegangen, aber er ist weit davon entfernt 24/7 zu laufen.

Dann muss irgendwo einen Dreck oder ein gebrochenes Filament im Schlauch sein.
Besonders am Druckkopf den Filamentsensor kontrollieren!
Der Magnethebel im Filamentsensor könnte verkant liegen.
Du wirst den Druckkopf demontieren und den Sensor ausbauen, reinigen und wieder einbauen. Hier besonders vorsichtig behandeln, da Kabel des Sensors sehr dünn ist.
Im Bambu Wiki gibt es eine Anleitung, wie man den Sensor ausbauen kann.

Die Schläuche sind alle frei, das habe ich schon probiert.
Der Filamentsensor bewegt sich, aber den werde ich mal abmontieren und gucken, ob da Dreck drin ist.

Ich hab alles auseinander genommen und prüft. Kein Filament drin und auch nichts abgebrochen. Als letztes habe ich den Puffer hinten abgeschraubt und etwas von Hand bewegt. Danach klappte das Laden aus dem AMS wieder.

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Seit einer Woche habe ich den X2D. Alles genau nach Beschreibung zusammengesetzt und losgedruckt. 1 x funktionierte die Zuführung, dann kam die Meldung: “Hilfsmotor blockiert, da Schlauch zwischen Filament-Puffer und Werkzeugkopf zu viel Widerstand aufweist.”
Also habe ich den Weg des Filaments auf “Klemmstellen” untersucht.

Dazu folgende Erkenntnisse:

  • Das Filament wird im AMS perforiert, also es weist deutliche Oberflächenbeschädigungen auf. Die glatte Oberfläche ist weg und die nun raue Oberfläche hat wesentlich mehr Widerstand.

  • Es ist richtig, wie erwähnt, das die durch die Spulenwicklung bedingte Krümmung des Filaments den Widerstand erhöht.

  • Ich habe alle Übergänge zu Verbinder so gelegt, dass der Bowden immer gerade in das Verbindungsstück eigeführt ist. Probieren kann man die Fixierung zunächst mit Tape.

  • Um zu probieren, ob nicht die Reibung der Spulen die kritischen Stellen sind, kann man das Filament einmal direkt ohne Rolle im AMS einführen und ein beliebiges Programm starten. Das macht man bei allen 4 Filament-Eingängen im AMS. Dabei beobachten, wo das Filament hängen bleibt.

  • Unbedingt Bowden verwenden, der die richtigen Maße hat und eine hervorragende Gleitwirkung aufweist.

  • Besonders kritisch ist, dass der Druckkopf zu weit oben unter der Glasplatte angebracht ist. Dadurch entsteht bei der Biegung des Bowden vor dem Druckkopf ein sehr kleiner Radius. Aber genau da bleibt das Filament in den meisten hier beschriebene Fällen stecken. Es wird bei mir dann auch bis 4 x neu geladen und dann kommt die oben beschriebene Fehlermeldung…
    Wenn man beim neuen Laden des Filaments im AMS das Filament mit der Hand nachschiebt, kommt es beim Extruder an und in der Anzeige wird im Piktogramm durch Anzeigen der Farbe des Filaments, “geladen” angezeigt (Menü → Düse & Extruder).
    Hierfür gibt es Möglichkeiten:
    Da der Extruder zu weit oben sitzt, berührt bei der Bewegung des Extruders der Bowden immer die Glasplatte. Bambu Lab rät dazu (wissend von diesem Umstand!!!), den Bowden zu beobachten und bei Verschleiß zu wechseln. OMG
    Also bliebe die Lösung, die eigentlich der Hersteller konstruktiv lösen sollte: Die Glasplatte um mind. 10 mm höher zu setzen. Damit kann man den Radius vor dem Extruder vergrößern und das Filament kann besser gleiten. Das ist zwar peinlich, jedoch eine Lösung. Ich habe mittels eines Kabelbinders den Bowden zunächst so gezogen, dass er zumindest beim Eintritt in den Extruder senkrecht steht. Der Radius ist dann etwas gefälliger.

    Ich bin auf Eure neuen Erfahrungen und Ratschläge gespannt. Ich berichte hierzu weiter.

Zu meinen Ausführungen, was die knappe Bowden-Führung vor dem Extruder betrifft, schlage ich noch folgendes Experiment vor:
Glasplatte abnehmen → Bowden, der entlang der Gliederkette geführt wird, komplett lösen, um den Radius vor dem Extruder stark zu vergrößern. Hierzu ggf. einen längeren Bowden benutzen → Laden des Filaments. Läuft es bis zum Extruder durch und wird erkannt, dann ist der Fehler im zu geringen Radis vor dem Extruder gefunden.

Ja, das Problem tritt inzwischen häufiger auf, besonders in Verbindung mit dem AMS 2 Pro.
Bambu Lab gibt inzwischen selbst zu, dass es bei der Fertigung des AMS 2 Pro offenbar Probleme gibt.
An der Stelle im AMS, an der die vier Filamentschläuche zu einem Ausgang zusammengeführt werden (AMS Hub Unit), sollen die Toleranzen mangelhaft sein. Dort wird das Filament regelrecht „geraspelt“.
Wenn du die AMS Hub Unit einmal aufschraubst, wirst du vermutlich eine Menge Filamentstaub finden.
Viele Nutzer behelfen sich inzwischen mit kleinen Klebebandstücken, um die Toleranzen auszugleichen.

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Das Problem habe ich auch mit meinem AMS2 Pro und H2D. Ein 10 Stunden Druck mit zwei Farben, beides PLA+ 2.0 von Sunlu. Ein Filamant, das in Slot 2 steckt, ging alle paar Filamentwechsel nur bis zum internen AMS Hub, dann warf der Drucker einen Fehler. Insgesamt gab es ca. 10 mal diesen Fehler, bei über 50 Filamentwechsel.

Wenn ich versucht habe, das Filament manuell durch den AMS Hub zu führen, stieß ich auf einen spürbaren Widerstand, direkt am Eingang vom AMS-Hub. Erst durch Drücken des federgelagerten Tasters, der direkt oben auf dem AMS-Hub sitz, ließ sich das Filament durch den Hub führen.

Das trat immer nur bei Slot 2 auf, das andere Filament in Slot 3 lief immer problemlos.

Das Ganze ist bei einem 1 Monat alten System exterm ärgerlich! Ein Ticket ist schon auf, mal sehen ob Bambulab ihren AMS-Hub mittlerweile verbessert haben. Wüsste jetzt nicht, wie ich da einen Workaround bauen könnte.

Etwas googeln zu dem Problem führt letzten Endes immer zu einem mangelhaften AMS-Hub, Druckfeder kürzen, oder kompletter Austausch sind die bisherigen Lösungen, die ich dazu gefunden habe.

Gibt es zu den Klebebandstücken-Fix weitere Details? Oder wird das offensichtlich, wenn man den AMS-Hub einmal ausgebauthat?

Danke für den Beitrag. Beim Anschneiden des Filaments habe ich eine andere Erfahrung gemacht. Ich schneide das Filament nicht rechtwinklig zum Faden, sondern schräg - etwa 45 °. Das hat den Vorteil, dass mit höherer Wahrscheinlichkeit der Faden weniger hakt, also weniger Widerstand hat. Ggf. verdrehe ich den Faden etwas, sodass das Filament ein geringeres Übergangshindernis finden kann.